Die "Erfindung" des Teletextes fand Anfang der 1970er Jahre bei der BBC in England statt. Die Idee
basierte darauf, den weitgehend ungenutzten Bereich der vertikalen Austastlücke des
Fernsehbildes zur Übertragung von Daten zu nutzen. So entstand 1974 die erste Spezifikation
des U. K. Teletext Standard.
Hierin wird eine Teletextseite zu 25 Zeilen (davon 23 sichtbar) mit je 40 Zeichen definiert. Die
Darstellung von relativ groben Grafiken wurde durch die Definition von Grafikzeichen parallel zu
den normalen Buchstaben gelöst.
Spätere Versionen der Spezifikation (Level 2, 2.5 und 3.5) lösten dieses Manko durch die
Einführung weiterer Grafikzeichen und größere Möglichkeiten der Farbgebung. Diese
Erweiterungen haben sich allerdings nie wirklich durchgesetzt und werden nur von wenigen Sendeanstalten
ausgestrahlt. Die wichtigste Ergänzung der ursprüglichen Spezifikation war allerdings die
Einführung der Sub-Pages oder Rollseiten.
Weiterhin sind Navigationshilfen hinzugekommen, der TOP-Text (Table Of Pages) und FLOF (Full Level 1 Feature)
oder Fastext, anhand derer der Teletext Dekoder erkennen kann welche Seiten vorhanden sind die bunten
Verweis-"Tasten" unter der Seite generieren kann. Die beiden letztgenannten Features unterstützen die
meisten heutigen TV Geräte.
Sofern nicht vom Betreiber der Sendeanstalt selbst beigestellt, setzt PMS INTERACTIVE für die
senderseitige Generierung des Teletextes zumeist Geräte der Hersteller FAB, HMS (inzwischen in Qvest umbenannt) und A-Z-E ein.

Fakten für die, die es ganz genau wissen wollen gibt es z.B. hier.

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